
Jetzt kursiert das Geflüster wie Herbstlaub, dass die Kampagne der quantitativen Straffung (QT) der Fed, dieser strengen Liquiditätsgouvernante, bald vor die Tür gesetzt werden könnte. „QT könnte bis Oktober abgeschlossen sein“, verkündete Felix Jauvin, Moderator von *On the Margin*, mit der Ernsthaftigkeit eines Mannes, der Regen von einem wolkenlosen Himmel vorhersagt. Sahil Mehta, immer die datengesteuerte Cassandra, bemerkte an einem „zufälligen Mittwoch“ die 29 Basispunkte des SOFR-RRP-Spreads – ein Detail, so trivial wie ein falsch gesetztes Komma, aber irgendwie bedeutungsvoll. Joe Consorti, Head of Growth bei Horizon and Theya, schilderte die Szene mit der Subtilität eines Karnevalsschreiers: „Regionale Banken fallen um 4,5 %. Gold bei 4.300 $/Unze. SOFR/RRP steigt. Es fühlt sich an, als ob eine politische Reaktion unmittelbar bevorsteht.“ In der Ferne kann man fast das gemäßigte Gurren der Fed hören, ein Schlaflied für Märkte, die unter Liquiditätsmangel leiden.