NFT-Nachrichten: Physische CryptoPunks, Mercedes NFTs, Sieg von Yuga Labs im „Copycat“-Klageprozess

Während die Aufmerksamkeit derzeit weiterhin auf Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt gerichtet ist, hat sich parallel auch auf dem Markt für nicht fungible Token (NFT) viel getan. Inhaber von CryptoPunks NFTs hatten die einmalige Gelegenheit, für einen begrenzten Zeitraum von 48 Stunden physische Versionen ihrer digitalen Kunstwerke zu erwerben. Dieses exklusive Angebot entstand durch eine Zusammenarbeit zwischen Yuga Labs, dem Inhaber der Marke CryptoPunks, und dem Online-Kunstladen Avant Arte.

Während des kurzen Verkaufszeitraums waren zwei verschiedene physische Versionen von CryptoPunks erhältlich. „Punk-On-Chain“ war ausschließlich den Besitzern von CryptoPunks NFTs vorbehalten, während „10.000 On-Chain“ eine gedruckte Sammlung aller 10.000 CryptoPunks umfasste, die für die breite Öffentlichkeit zugänglich war.

Große deutsche Unternehmen nutzen NFTs

Im Gegensatz zum vorherrschenden Abschwung auf dem NFT-Markt haben zahlreiche deutsche Unternehmen NFTs in ihre Unternehmensstrategien integriert. Insbesondere wird die Deutsche Post voraussichtlich am 2. November 2023 ihre erste Sammelbriefmarke in limitierter Auflage vorstellen, eine einzigartige Kombination aus NFTs und künstlicher Intelligenz.

Ebenso stellte Mercedes-Benz, das renommierte deutsche Automobilunternehmen, im September seine dritte NFT-Kollektion „The Era of Luxury“ vor. Diese Kollektion umfasst digitale Sammlerstücke, die als zeitgenössische Neuinterpretationen ikonischer Designs aus den sieben verschiedenen Designepochen der Marke dienen.

Lufthansa hat in Zusammenarbeit mit Lufthansa Innovation Hub und Miles & More, ihrem Vielfliegerprogramm, ein bahnbrechendes NFT-Treueprogramm im Polygon-Netzwerk eingeführt. Das innovative Programm dreht sich um die mobile Anwendung Uptrip, die es Reisenden ermöglicht, ihre Reisen in NFTs umzuwandeln. Diese NFTs öffnen anschließend die Türen zu einer Reihe von Belohnungen, darunter Meilenboni und Zugang zu Business-Lounges.

Ryder Ripps zahlt 1,6 Millionen US-Dollar an Yuga Labs

Im Rahmen der Beilegung einer laufenden NFT-Klage hat der Richter des US-Bezirksgerichts die NFT-Künstler Ryder Ripps und Jeremy Cahen angewiesen, den Bored Ape Yacht Club-Gründer Yuga Labs mit 1,57 Millionen US-Dollar zu entschädigen, um Abschöpfung, Schadensersatz und Anwaltskosten abzudecken.

Yuga Labs leitete die Klage wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen durch Ripps und Cahen bei der Erstellung von Nachahmerversionen der berühmten NFT-Sammlerstücke des Bored Ape Yacht Club ein. Der NFT-Riese reichte die Klage gegen die Macher erstmals im Juni 2022 ein.

„Ein Markenfall gilt im Allgemeinen als Ausnahmefall für die Gewährung von Anwaltsgebühren, wenn eine Partei Positionen eingenommen hat, die als böswillig, betrügerisch, vorsätzlich oder vorsätzlich charakterisiert werden können“, stellte der Richter fest.

Richter Walter wies die Behauptung der Angeklagten zurück, dass ihre Nachahmerversionen des Bored Ape Yacht Club (BAYC) „Satire“ und „Parodie“ darstellten. Das Urteil kam zu dem Schluss, dass die Beklagten vorsätzlich gegen die BAYC-Marken von Yuga verstoßen hatten, mit der Absicht, daraus Profit zu schlagen, und wies ihr Argument zurück.

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2023-11-02 14:33