Krypto bleibt unterreguliert, warnt FATF-Chef

Der Präsident der Financial Action Task Force (FATF), T. Raja Kumar, betonte kürzlich in einem Interview die Bedeutung umfassender Kryptowährungsregulierungen, wie sie von der FATF vorgeschlagen werden.

Basierend auf Kumars Erkenntnissen ergibt sich der dringende Appell aus aktuellen Studien darüber, wie internationale Rechtssysteme mit den von der FATF vorgeschlagenen Kryptowährungsvorschriften umgehen.

Ungefähr 70 % der Gerichtsbarkeiten auf der ganzen Welt haben die von der Financial Action Task Force (FATF) vorgeschlagenen Kryptowährungsvorschriften noch nicht übernommen. Vereinfacht ausgedrückt sind mehr als drei Viertel des Kryptomarktes nach wie vor unreguliert.

„Status der von FATF-Mitgliedern und bedeutenden Kryptonutzern ergriffenen Maßnahmen zu Empfehlung 15“

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Informationen hatten unter anderem Länder wie Italien und Frankreich in Europa die Richtlinien der Financial Action Task Force (FATF) übernommen. Obwohl diese Vorschläge nicht rechtsverbindlich sind, könnten Gerichtsbarkeiten, die sich nicht daran halten, mit Konsequenzen rechnen, einschließlich der Ablehnung auf globaler Ebene.

FATF-Chef schlägt Alarm wegen unzureichender Kryptoregulierung

Kumar erörterte, dass das Fehlen umfassender Vorschriften in der Branche erhebliche Konsequenzen haben könnte. Er erkennt die schnelle Expansion und zunehmende Nutzung von Kryptowährungen auf der ganzen Welt an. Kumar wies jedoch darauf hin, dass eine unzureichende Regulierungsaufsicht Risiken mit sich bringe und die Stabilität des Finanzsystems gefährden könne.

Es ist faszinierend festzustellen, dass die Folgen eines unregulierten Kryptowährungsmarktes nicht nur auf Anleger beschränkt sind. Strafverfolgungsbehörden haben Schwierigkeiten bei der Bekämpfung illegaler Aktivitäten wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug, die in der Kryptowelt häufig auftauchen. Darüber hinaus können seriöse Unternehmen in diesem Sektor aufgrund unklarer Vorschriften ständig vor Herausforderungen stehen und dadurch ihr Wachstum behindern.

Die Warnung des FATF-Chefs betont die unmittelbare Notwendigkeit einer stärkeren Regulierung im Kryptowährungssektor. Darüber hinaus unterstreicht es die Bedeutung der Zusammenarbeit und der koordinierten Bemühungen aller Beteiligten.

Da immer mehr Menschen Kryptowährungen als normalen Teil des Finanzwesens nutzen, müssen Regierungen detaillierte Regeln für deren Verwendung erstellen. Dadurch wird die Stabilität des Finanzmarktes gewährleistet und Investoren und Verbraucher vor potenziellen Risiken geschützt.

In Zukunft wird eine ordnungsgemäße Regulierung der Kryptoindustrie zwei Hauptziele erreichen. Zunächst werden dadurch die mit Kryptowährungen verbundenen Risiken minimiert. Darüber hinaus wird es das Vertrauen in den Markt stärken und zu umsichtigeren Fortschritten und einer langfristigen Entwicklung führen.

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2024-03-28 15:40