Ignorieren Sie nicht die linke Kurve: Arthur Hayes erklärt, warum Krypto weiter ansteigen wird

Arthur Hayes, ein erfahrener Krypto-Händler und Mitbegründer von Bitmex, lieferte kürzlich einige aufschlussreiche Ansichten zu den Haupttreibern, die den anhaltenden Bullenmarkt antreiben. Er erläuterte, wie steigende Staatsverschuldung, Währungsabwertung und die zunehmende Attraktivität von Kryptowährungen als Absicherung gegen die Abwertung von Fiat-Währungen zusammenhängen.

Während des anhaltenden Bärenmarktes von 2021 bis 2023 freuten sich einige Händler über ihre jüngsten Siege und profitierten beispielsweise vom plötzlichen Anstieg von Solana. Die wahren Krypto-Legenden sind laut Hayes jedoch diejenigen, die die „Left Curve“-Philosophie vertraten. Das bedeutet, Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, zu kaufen und zu halten, wenn der Bullenmarkt an Dynamik gewinnt.

Währungsabwertung und institutionelle Investitionen: Katalysatoren für den Krypto-Anstieg

Hayes untersuchte, wie Länder wie die Vereinigten Staaten, China, die Europäische Union und Japan absichtlich den Wert ihrer Währungen schwächen, um ihre Staatsschulden zu verwalten. Er fügte hinzu, dass herkömmliche Finanzinstitute von diesem Trend profitieren könnten, indem sie gewinnbringend in Bitcoin-ETFs investieren.

Aufgrund der Möglichkeit einer Währungsabwertung raten diese Institute ihren Kunden, den Wert ihrer Vermögenswerte durch Investitionen in Kryptowährungen zu schützen. Dieses gestiegene institutionelle Interesse treibt wiederum das anhaltende Wachstum des Kryptowährungsmarktes voran und bestärkt die Vorstellung, dass digitale Währungen eine brauchbare Absicherung gegen den Niedergang der Fiat-Währungen bieten.

Das nominale BIP und seine Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik verstehen

Hayes erläutert das Konzept des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP), das Inflation und reales Wachstum umfasst. Er argumentiert, dass Regierungen Geld leihen, um Projekte zu finanzieren, in der Hoffnung, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und Investoren mit vielversprechenden Renditen anzulocken. Allerdings manipulieren Politiker das System häufig, indem sie die Renditen von Staatsanleihen niedriger halten als die BIP-Wachstumsraten. Dies ermöglicht es ihnen, mehr auszugeben, ohne die Steuern zu erhöhen, führt aber zu Fehlinvestitionen und wirtschaftlicher Stagnation. Dadurch verzerren sich die Anleiherenditen und die Zentralbanken drucken mehr Geld, um die Staatsschulden zu reduzieren.

Darüber hinaus teilte er mit, dass diese Anlagen für Anleger weniger attraktiv werden, wenn die tatsächlichen Renditen von Staatsanleihen unter Null sinken. Um höhere Renditen zu erzielen, greifen sie daher möglicherweise auf andere Vermögenswerte zurück, etwa auf Kryptowährungen wie Bitcoin, deren Angebot begrenzt ist und die nicht von Inflation oder Währungsabwertung betroffen sind.

Der Bitmex-Mitbegründer argumentiert, dass das umstrittene politische Klima in den USA, insbesondere im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2024, diesen Trend wahrscheinlich noch verstärken wird. Da beide großen Parteien um die Kontrolle konkurrieren und teure Initiativen vorschlagen, wird die Motivation, niedrige Realrenditen aufrechtzuerhalten und eine uneingeschränkte Kreditaufnahme zu ermöglichen, stärker.

Verlassen Sie nicht die Linkskurve

Als der Sommer naht, schlägt ein Krypto-Händler seinem Team vor, Markteinbrüche und die Einführung neuer Token zu nutzen, um seine Bestände intelligent aufzubauen. In seinem Artikel betonte er:

„Jetzt ist ein idealer Zeitpunkt, um den aktuellen Krypto-Preisverfall zu nutzen und Ihre Bestände schrittweise zu erhöhen. Unabhängig davon, welche Art von Krypto-Risiko Sie anspricht, bieten die kommenden Monate eine wertvolle Chance, Ihre Positionen zu erweitern.“

Er ist fest davon überzeugt, dass der größere Trend der Währungsabwertung und des übermäßigen Gelddruckens anhalten und den Kryptowährungsmarkt nach oben treiben wird. Wer die Denkweise der „Linken Kurve“ annimmt und sich weiterhin für seine Investitionen engagiert, wird wahrscheinlich die Früchte ernten.

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2024-04-24 13:42