Die thailändische Polizei geht gegen illegales Bitcoin-Mining vor und beschlagnahmt Ausrüstung im Wert von 2,5 Millionen US-Dollar

Als Forscher mit einem Hintergrund in Technologie und Finanzen finde ich Thailands jüngstes Vorgehen gegen illegale Krypto-Operationen, insbesondere Bitcoin-Mining, ziemlich faszinierend. Nachdem ich die globale Kryptowährungslandschaft genau verfolgt habe, bin ich mir der energieintensiven Natur des Bitcoin-Minings und des damit verbundenen Potenzials für illegale Aktivitäten durchaus bewusst.


Während Thailand weiterhin gegen rechtswidrige Kryptowährungsaktivitäten vorgeht, haben die thailändischen Strafverfolgungsbehörden eine illegale Bitcoin-Mining-Anlage aufgelöst und etwa 69 Millionen Baht (entspricht 2,54 Millionen Singapur-Dollar) an Ausrüstung beschlagnahmt.

In der Stadt West-Samut Sakhon wurde am 1. Mai festgestellt, dass eine alte Eisfabrik große Mengen Strom verbraucht, was bei den Behörden Verdacht erregte. Der Bitcoin-Mining ist für seinen energieintensiven Charakter bekannt und erfordert große Energiemengen, um die komplexen Maschinen zu betreiben, die bei der Extraktion verschiedener digitaler Proof-of-Work-Assets wie Bitcoin verwendet werden.

In einem Gespräch mit AFP gab Pichetpong Changkaikhon, der Chef der Stadtpolizei von Samut Sakhon, bekannt, dass rund 690 Bitcoin-Mining-Geräte gefunden wurden. Er schätzte ihren Wert auf etwa 69 Millionen Baht. Gleichzeitig beschlagnahmten Polizeibeamte neben diesen Bergbaueinheiten einen elektrischen Transformator, Computer und Aluminiumkabel.

Während der Operation wurde ein myanmarischer Staatsangehöriger von den Behörden vor Ort erwischt. Die von der Polizei geführten Ermittlungen dauern an und betreffen mehrere relevante Personen, darunter den Fabrikbesitzer und den Vermieter der Immobilie. (Die Zeiten der Meerenge)

Als Forscher, der illegale Bitcoin-Mining-Operationen in der Stadt untersucht, bin ich auf Berichte gestoßen, dass die thailändische Polizei Razzien an anderen Orten als dem Ort durchgeführt hat, an dem 40-50 Bitcoin-Mining-Einheiten entdeckt wurden. Doch keine dieser früheren Razzien hat eine so umfangreiche Operation aufgedeckt wie die, die wir derzeit untersuchen.

Letzte Woche führten Beamte der Technology Crime Suppression Division Razzien in einem chinesischen Tempel in Ratchaburi und einem Lagerhaus in Samut Songkhram durch. Bei diesen Durchsuchungen entdeckten und beschlagnahmten sie insgesamt 652 Bitcoin-Mining-Maschinen. Der geschätzte Wert dieser beschlagnahmten Geräte beträgt etwa 5 Millionen US-Dollar. Diese Strafverfolgungsmaßnahme folgt auf die Zunahme illegaler Bitcoin-Mining-Aktivitäten, die in jüngster Zeit in Thailand gemeldet wurden.

Thailands hartes Vorgehen gegen die Krypto-Regulierung

Diese Woche haben die thailändischen Finanzbehörden Krypto-Asset-Dienstleister wegen irreführender Werbeaktionen und der Organisation von IBA-Veranstaltungen (Inter-Broker Agreement) gewarnt, die möglicherweise im Widerspruch zu den regulatorischen Richtlinien stehen.

Anek Yooyuen, der stellvertretende Leiter der thailändischen Börsenaufsicht (SEC), äußerte sich besorgt darüber, dass Kryptowährungsbörsen Investoren mit verlockenden Angeboten anlocken.

Darüber hinaus ergreift die thailändische Regierung Maßnahmen, um zu verhindern, dass Menschen innerhalb der Landesgrenzen nicht urheberrechtlich geschützte Kryptowährungsplattformen nutzen. Die thailändische Börsenaufsichtsbehörde wurde angewiesen, eine vollständige Liste der Anbieter digitaler Vermögenswerte bereitzustellen, die noch nicht lizenziert sind.

Die thailändischen Regulierungsmaßnahmen scheinen darauf ausgerichtet zu sein, die Strafverfolgungskapazitäten gegen Geldwäsche mithilfe digitaler Vermögenswerte zu stärken.

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2024-05-03 12:57