Bitcoins ruhige See: Ein Jahr ohne Drama (sozusagen)

Stellen Sie sich ein Jahr vor, in dem Bitcoin endlich beschließt, sich wie ein Erwachsener zu verhalten. Ich schätze, das Jahr 2025 war sein Abgesang auf das temperamentvollste Gut der Welt, das sich mit der ruhigen Haltung eines Rentners niederließ, der sich mit Mittagsschläfchen und Kreuzworträtseln zufrieden gab. Marktreife, regulatorische Entwicklungen und eine Reihe verkrampfter Institutionen entschieden, dass es höchste Zeit sei, dass Bitcoin seine hektische Jugend in den Griff bekommt. Das Ergebnis? Das Jahr mit der geringsten Volatilität in der Geschichte von Bitcoin. Wer hätte gedacht, dass Reife so langweilig aussehen kann?

Bitcoin sagt: „Beruhigt euch, Leute“

Der Freitag kam mit den Daten von K33 Research, obwohl ich wünschte, sie hätten sie mit Bravour präsentiert. Es stellte sich heraus, dass Bitcoin das Jahr 2025 so unberechenbar wie nie zuvor abschloss. Stellen Sie sich vor, dass die durchschnittliche Abweichung der täglichen Renditen nur 2,24 % beträgt. Die Wutanfälle des letzten Jahres ähneln den nervigen kleinen Ausbrüchen, die Ihr Kleinkind auslöst, wenn es laufen lernt. Im Jahr 2023 ist dieser Wert vergleichsweise auf 2,30 % gesunken. Man kann praktisch überall das kollektive Aufatmen der Wall-Street-Analysten hören!

Bitcoin Volatility Graph

Es sieht so aus, als würde Bitcoin seinen Ruf als „Wilder Westen“ endlich aufgeben und sich ein wenig mehr Raffinesse gönnen. „Die entspannte Stimmung wird anhalten“, verkündete K33 Research, während Krypto-Händler wie Niels feststellten: „ENDLICH – wir haben ein neues, weniger volatiles Kapitel aufgeschlagen!“ Sicher, der sprunghafte Bitcoin hatte im vierten Quartal seine Momente und schwankte in einem 16 %-Retracement, aber was sollte passieren, als er endlich einen richtigen Job und einen 401(k) bekam?

Das größte „OH NEIN!“ des Jahres 2025 war ein sogenannter Rückgang um 36 % in zwei Monaten. Klingt schmerzhaft, ist aber nicht so schmerzhaft wie bei früheren Zyklen, bei denen der Einbruch um über 50 % erfolgte. Es ist, als würde man einem einen Kuchen statt eines Kuchens auf den Kopf fallen lassen. „Langweilig“, schrien Kryptographen. Nic Carter witzelte, dass der einst chaotische Krypto-Raum jetzt einer Büro-Weihnachtsfeier mit weniger verschüttetem Eierlikör, mehr Sitzungssälen und weniger Spielereien auf der Promenade gleicht.

Der Kalender sagt die Sehnsucht nach der institutionellen Epoche

Und Niels! So ein nachdenklicher Kerl, der darauf hinwies, dass die verlässliche Monotonie den institutionellen Anlegern zu verdanken sei, die den Markt wie einen fein gestimmten Flügel spielten. „Mehr Kapital, weniger Panikattacken!“ sie jubelten.

In Anlehnung an Hunter Horsley, CEO von Bitwise, verändert sich die Welt der Kryptowährungen, angetrieben durch einen Rückgang des regulatorischen Risikos und einen deutlichen Anstieg der institutionellen Begeisterung. Krypto-ETFs gerieten ins Rampenlicht und brachen unter der Last der Popularität ein. Digital Asset Treasurers sprangen auf diesen neu entdeckten, stetigen Zug auf und stopften Milliarden von Dollar in Krypto-Wallets.

Dann ist da natürlich noch Cathie Wood, die immer darauf bedacht ist, ein Tech-Paradies vorherzusagen, die langfristige Gewinne durch institutionelle Fußabzweigungen in Krypto-Boden vorhersagte. Zach Pandl, Projektmanager bei Grayscale, neckte unterdessen: „2026 könnte die glorreiche Krönung der Kryptowährungen sein“ und deutete damit an, dass die Bitcoin-Rallyes so stark ansteigen, als würde die Welt der Kryptowährungen auf eine königliche Hochzeit warten.

Um es für heute zusammenzufassen: Bitcoin liegt bei 90.240 $, etwas 1,54 % glücklicher als gestern. Nun ja, bis zum nächsten Zusammenbruch werden wir uns in diesem Glanz der Stabilität sonnen. 🙃

Bitcoin Trading Graph

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2026-01-03 09:07