Bitcoin ist seit März um 20 % gesunken, aber die Analysten von Glassnode sind sehr optimistisch: Hier ist der Grund dafür

Als Forscher mit einem Hintergrund in Blockchain-Technologie und Finanzmärkten verfolge ich den Bitcoin-Markt seit mehreren Jahren genau. Die jüngste Korrektur, bei der Bitcoin von seinem Allzeithoch um über 20 % fiel, hat verständlicherweise bei den Anlegern Besorgnis ausgelöst. Aufgrund meiner Analyse der aktuellen Marktbedingungen und -trends bleibe ich jedoch hinsichtlich der langfristigen Aussichten von Bitcoin optimistisch.


Nach dem FTX-Absturz im November 2022 erlebte Bitcoin einen erheblichen Abschwung und markierte damit die deutlichste Korrektur seither. Die Kryptowährung stürzte gegenüber ihrem Höchstpreis von etwa 74.000 US-Dollar um mehr als 20 % ab. Dennoch bewahren die Glassnode-Analysten bei der Diskussion ihrer Erkenntnisse zu X einen vorsichtigen Optimismus.

Bitcoin ist seit März um 20 % gesunken, aber die Analysten von Glassnode sind sehr optimistisch: Hier ist der Grund dafür

Bitcoin fällt gegenüber dem März-Hoch um 20 %, aber Glassnode ist bullisch

Der Analyse von Glassnode zufolge bleibt der langfristige Aufwärtstrend von Bitcoin trotz gelegentlicher Korrekturen, die nicht zu nennenswerten Preisrückgängen geführt haben, stark. Diese Einschätzung deutet auf eine Verbesserung der Marktlage der Kryptowährung hin, da die Liquidität zunimmt und die Volatilität abnimmt.

Nachdem Bitcoin im März 2023 Rekordhöhen erreicht hatte, stand es vor der Herausforderung, seinen Aufwärtstrend fortzusetzen. Derzeit hat Bitcoin ein solides Unterstützungsniveau bei etwa 60.000 US-Dollar. Es ist jedoch wichtig, das Widerstandsniveau um 56.500 US-Dollar im Auge zu behalten, falls der Preis sinkt. Sollten sich die Preise dagegen erholen und 66.000 US-Dollar überschreiten, könnte Bitcoin eine deutliche Erholung erleben und möglicherweise Höhen von 72.000 US-Dollar oder sogar mehr als 74.000 US-Dollar erreichen.

Bitcoin ist seit März um 20 % gesunken, aber die Analysten von Glassnode sind sehr optimistisch: Hier ist der Grund dafür

Um es einfach auszudrücken: Fundamentalfaktoren sind zwar die Haupttreiber dafür, dass Bullen Fuß fassen und die Preise steigen, Preisstrukturen können jedoch vorübergehende Unterstützung bieten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass erhebliche Preisbewegungen in der Vergangenheit durch externe Marktereignisse ausgelöst wurden.

Der Analyse von Glassnode zufolge ist der starke Gesamttrend zugunsten von Bitcoin derzeit durch eine geringere Marktvolatilität gekennzeichnet. Diese Stabilität trägt zum anhaltenden Aufwärtstrend bei. Darüber hinaus deuten flache Korrekturphasen, wie Glassnode sie identifiziert hat, auf einen reifenden Markt hin, der mehr institutionelle Anleger anzieht.

Wale häufen sich, während Institutionen BTC im Auge behalten

Als Datenanalyst habe ich beobachtet, dass mein Vertrauen in die aktuelle Marktentwicklung ungebrochen ist. Basierend auf On-Chain-Daten scheint es, dass ein bedeutender Investor, der als „Wal“ bezeichnet wird, diese durch die relativ niedrigen Preise und die jüngsten Korrekturen gebotene Gelegenheit genutzt hat, um mehr Münzen für seine Bestände anzuhäufen.

In der vergangenen Woche habe ich einen bedeutenden Kauf von über 100 Bitcoins durch einen prominenten Krypto-Investor bzw. „Wal“ beobachtet. Mit dieser jüngsten Akquisition überstiegen die gesamten Bitcoin-Käufe im laufenden Monat 7.257 Münzen. Diese kühne Anhäufung deutet darauf hin, dass Bitcoin meiner Meinung nach selbst bei diesen mehrjährigen Höchstpreisen vom Markt immer noch unterschätzt werden könnte.

Bitcoin ist seit März um 20 % gesunken, aber die Analysten von Glassnode sind sehr optimistisch: Hier ist der Grund dafür

Als Kryptowährungsanalyst möchte ich meine Sichtweise mitteilen: Der Bitcoin-Markt könnte eine weitere positive Dynamik erfahren. Diese Woche brachte beispielsweise die Nachricht, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump nun Kryptowährungsspenden für seinen Wahlkampf annimmt. Zuvor hatte sich Trump gegenüber Bitcoin ablehnend geäußert. Dieser Haltungswechsel hat bei den Anlegern zu einer optimistischen Stimmung geführt.

Europäische Regulierungsbehörden scheinen der Idee, Bitcoin-Investitionen in Fonds von Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (UCITS) zu erlauben, aufgeschlossen gegenüberzustehen. Sollte diese Genehmigung zustande kommen, würde dies möglicherweise dazu führen, dass zusätzliche Milliarden Euro von europäischen Institutionen in Bitcoin fließen.

Ein solcher Schritt ist von großer Bedeutung, wenn man bedenkt, dass große Bankinstitute wie Morgan Stanley und BNP Paribas damit begonnen haben, Möglichkeiten für ihre Kunden zu prüfen, in Bitcoin zu investieren.

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Im Großen und Ganzen könnte die zunehmende Geldmenge M2 in den Vereinigten Staaten, die bei der Federal Reserve Besorgnis über die hohe Inflation hervorruft, möglicherweise die Attraktivität von Bitcoin steigern. Bitcoin fungiert aufgrund seines inhärent deflationären Designs, ähnlich wie Gold, als sicherer Hafen und Absicherung gegen Inflation.

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2024-05-11 04:16