Bitcoin erreicht „Gefahrenzone“: Peter Schiff warnt vor „Do or Die“-Szenario

Als langfristiger Krypto-Investor mit einiger Erfahrung habe ich einiges an Marktvolatilität und Abwärtsphasen erlebt. Die jüngsten Kommentare von Peter Schiff zum Eintritt von Bitcoin in eine „Gefahrenzone“ haben in der Community Besorgnis hervorgerufen, insbesondere angesichts des jüngsten Rückgangs der Kryptowährung unter die entscheidende Marke von 60.000 US-Dollar.


Der bekannte Goldbefürworter und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff warnt davor, dass Bitcoin einen entscheidenden Moment erreicht habe, da es sich in einem „gefährlichen Bereich“ befinde. Schiffs Einschätzung zufolge steht diese digitale Währung am Rande einer entscheidenden Situation, die das Ende ihres Aufwärtstrends signalisieren könnte, wenn die vorherrschenden Tendenzen anhalten.

Bruchpunkte und bärische Signale

Experte: Peter Schiff äußert immer wieder seinen pessimistischen Standpunkt zu Bitcoin und seine jüngsten Äußerungen erfolgten nach dem Absturz der Kryptowährung unter die bedeutende Preisschwelle von 60.000 US-Dollar.

Zuvor bot dieses Niveau während der kurzen Bullenmarktrallye von Bitcoin eine solide Unterstützung. Sein Absturz hat die pessimistische Stimmung unter den Anlegern verstärkt, wobei Schiff warnte, dass ein Verharren unter diesem Wert ein Desaster für bullische Begeisterung bedeuten und sogar die Vorwärtsentwicklung von Bitcoin untergraben könnte.

Während ich diese Worte aufschreibe, bewegt sich der Wert von Bitcoin um die 57.054 US-Dollar und liebäugelt mit der 100-Tage-Marke des exponentiellen gleitenden Durchschnitts (EMA). Peter Schiff warnt davor, dass es ein rückläufiges Zeichen sein könnte, wenn Bitcoin nicht über diesem EMA bleiben kann und möglicherweise das Ende seines jüngsten Aufwärtstrends ankündigt.

Als Analyst, der die jüngsten Markttrends beobachtet, habe ich einen deutlichen Anstieg der Handelsaktivität bei gleichzeitigem Rückgang der Preise festgestellt. Dieses Muster deutet darauf hin, dass Verkäufer erheblichen Druck auf den Markt ausüben.

Als Analyst habe ich beobachtet, dass das Handelsvolumen von Bitcoin innerhalb der letzten 24 Stunden von 45 Milliarden US-Dollar auf 48 Milliarden US-Dollar gesunken ist. Gleichzeitig verzeichnete die Kryptowährung in diesem Zeitraum einen Preisrückgang von 6,3 %. Diese erhöhte Marktaktivität wird oft als bärisches Zeichen gewertet und bestärkt Peter Schiffs Vorhersage eines bevorstehenden Marktabschwungs.

Darüber hinaus ist die Investitionsbegeisterung für Bitcoin durch Spot-ETFs deutlich zurückgegangen und erreichte einen Spitzenabzug von 162 Millionen US-Dollar pro Woche. Dieser Trend ist bemerkenswert, da er vor der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) auftritt, bei der die Möglichkeit von Zinserhöhungen erörtert wird.

Die Abflüsse spiegeln ein größeres Marktmuster wider, da der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) einen erheblichen täglichen Abzug von etwa 93,23 Millionen US-Dollar verzeichnete.

Basierend auf den Daten von SoSoValue verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs am 30. April einen Gesamtabfluss von rund 162 Millionen US-Dollar. Darunter verzeichnete GrayscaleETF (GBTC) einen Tagesabfluss von rund 93,23 Millionen US-Dollar. Bisher verzeichnete GBTC einen Nettoabfluss von insgesamt rund 17,3 Milliarden US-Dollar.
– Wu Blockchain (@WuBlockchain) 1. Mai 2024

Das Bitcoin-ETF-Rätsel und die Marktprognosen

Angesichts der jüngsten Vergangenheit hatten US-Bitcoin-ETFs im vergangenen Monat schwierige Zeiten zu bewältigen. Nach einem starken Start mit Nettoinvestitionen im Januar und Februar kam es im April zu erheblichen Abhebungen von insgesamt 182 Millionen US-Dollar aus allen aktiv verwalteten Bitcoin-ETFs mit Sitz in den Vereinigten Staaten.

Makroökonomische Sorgen und geopolitische Spannungen haben zu Unsicherheit in der Investmentwelt geführt und einige dazu veranlasst, ihre Mittel abzuziehen.

Bitcoin erreicht „Gefahrenzone“: Peter Schiff warnt vor „Do or Die“-Szenario

Da sich der Markt auf weitere Instabilität vorbereitet, prognostizieren Analysten wie Michael Van de Poppe eine mögliche weitere Korrektur, die dazu führen könnte, dass der Bitcoin-Preis bis auf 55.000 US-Dollar sinkt, bevor es Anzeichen einer Erholung gibt.

Morgen steht der Monatsschluss für #Bitcoin und den FOMC-Tag bevor.

Als Krypto-Investor glaube ich, dass uns ein Abschwung bevorsteht, bei dem der Preis von Bitcoin unter die Marke von 60.000 US-Dollar fallen und möglicherweise den unteren Bereich von 55.000 bis 58.000 US-Dollar erreichen könnte. Von dort aus könnten wir eine Umkehr erleben und wieder nach oben klettern.

Von daher: Der Ethereum-ETF-Hype im Mai nimmt Fahrt auf.

– Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL), 30. April 2024

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2024-05-02 06:04