ASIC verklagt Binance Australia wegen falscher Klassifizierung von Privatanlegern

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Als erfahrener Krypto-Investor mit einem Händchen für die Navigation auf dem volatilen Markt für digitale Vermögenswerte habe ich schon viele regulatorische Stürme miterlebt. Allerdings hat die neueste Entwicklung rund um Binance Australia Derivatives meine Aufmerksamkeit erregt, und zwar nicht im positiven Sinne.

Binance Australia Derivatives wird von der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) verklagt, die behauptet, dass die Kryptowährungsbörse über 500 Privatanleger fälschlicherweise als Großkunden statt als Privatkunden kategorisiert habe.

Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass zwischen Juli 2022 und April 2023 ein mutmaßlicher Fehler aufgetreten ist, der dazu geführt hat, dass einige Kunden wichtige Verbraucherschutzmaßnahmen verpasst haben, die in den australischen Finanzdienstleistungsvorschriften vorgeschrieben sind.

Einzelheiten zur Klage

Der Schwerpunkt der beim Bundesgericht eingereichten Klage von ASIC liegt auf dem Fehler von Binance Australia, einen großen Prozentsatz (83 %) seiner australischen Kunden fälschlicherweise als Großinvestoren einzustufen. Diese Fehlklassifizierung führte angeblich dazu, dass diesen Kunden Schutzmaßnahmen wie der Zugang zu Streitbeilegungsmechanismen und Produktoffenlegungserklärungen entzogen wurden.

Darüber hinaus wurde von der Aufsichtsbehörde offengelegt, dass das Unternehmen die Bedingungen seiner Finanzdienstleistungslizenz nicht eingehalten und seinen Pflichten zur Bereitstellung zuverlässiger, wahrheitsgetreuer und gerechter Dienstleistungsangebote nicht nachgekommen sei.

Laut der stellvertretenden Vorsitzenden von ASIC, Sarah Court, wurden festgestellt, dass die Compliance-Systeme von Binance schwerwiegende Mängel aufwiesen, was dazu führte, dass viele Benutzer erhebliche finanzielle Verluste erlitten.

Als Analyst muss ich feststellen, dass meine Erkenntnisse aus einer umfassenden Untersuchung der australischen Geschäftsaktivitäten von Binance dazu geführt haben, dass ASIC rechtliche Schritte eingeleitet hat, die im April 2023 im Widerruf ihrer Finanzdienstleistungslizenz gipfelten.

Später erstattete Binance seinen betroffenen Kunden etwa 13 Millionen AUD (entspricht 8,29 Millionen US-Dollar) aufgrund der finanziellen Verluste, die durch den Klassifizierungsfehler entstanden waren.

Ein umfassenderes Vorgehen gegen Kryptovorschriften

Obwohl Binance entschädigt wurde, verfolgt ASIC derzeit Strafen, Erklärungen und negative Publizitätsanordnungen gegen sie. Im Wesentlichen beabsichtigt die Regulierungsbehörde, Binance Konsequenzen für einen ihrer Ansicht nach erheblichen Verstoß gegen sowohl rechtliche als auch ethische Standards auf dem australischen Kryptowährungsmarkt aufzuerlegen. Sie wollen sicherstellen, dass Binance für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen wird.

Gleichzeitig ist diese Klage eine Erweiterung der Bemühungen von ASIC, die regulatorische Kontrolle auf dem Kryptowährungsmarkt zu stärken.

Im heutigen Rechtsrahmen werden zahlreiche digitale Vermögenswerte und damit verbundene Gegenstände als Finanzprodukte kategorisiert. Wir arbeiten aktiv mit Interessenvertretern der Branche zusammen, um die regulatorische Transparenz zu verbessern. „Die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) setzt sich weiterhin dafür ein, eine Vielzahl von Regulierungs- und Durchsetzungsmaßnahmen zu ergreifen, um Verbraucher zu schützen und die Marktehrlichkeit im Bereich digitaler Vermögenswerte aufrechtzuerhalten“, erklärte Sarah Court.

Diesen Monat veröffentlichte die Regulierungsbehörde ein Diskussionsdokument, das erklären soll, wie aktuelle Finanzproduktklassifizierungen mit digitalen Währungen zusammenhängen. Bis November 2024 ist vorgeschrieben, dass alle in Australien tätigen Kryptowährungs-Handelsplattformen entsprechende finanzielle Genehmigungen einholen müssen.

Darüber hinaus hat ASIC kürzlich seine Regeln für die Verwaltung von Kundenvermögen überarbeitet, wobei der Schwerpunkt stärker auf der Verwahrung digitaler Vermögenswerte und einer strengeren Aufsicht liegt. Die Regulierungsbehörde hat außerdem rechtliche Schritte gegen bekannte Kryptowährungsunternehmen wie Kraken eingeleitet und eine Geldstrafe von 8 Mio. AUD wegen der Bereitstellung illegaler Margin-Handelsdienste verhängt.

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2024-12-18 14:45