Analysten der Standard Chartered Bank schlagen Alarm: Der Bitcoin-Preis kann immer noch auf 50.000 US-Dollar fallen

Als erfahrener Finanzanalyst beobachte ich den Kryptowährungsmarkt seit Jahren genau und die jüngste Vorhersage von Standard Chartered, dass der Bitcoin-Preis stark sinken wird, ist eine besorgniserregende Entwicklung. Nachdem ich die Auswirkungen früherer Marktabschwünge auf den Wert von Bitcoin miterlebt habe, verspüre ich ein gewisses Unbehagen, da die Bank einen potenziellen Verlust von über 20.000 US-Dollar gegenüber dem Allzeithoch von Bitcoin prognostiziert.


Standard Chartered, ein renommiertes globales Bankinstitut, das sich auf grenzüberschreitende Transaktionen spezialisiert hat, hat eine Warnung zum Bitcoin-Preis herausgegeben. Die Bank rechnet mit erheblichen Wertverlusten von Bitcoin und zeichnet angesichts des anhaltenden Markteinbruchs ein düsteres Bild für die Pionier-Kryptowährung.

Bitcoin könnte auf 50.000 US-Dollar fallen

Derzeit liegt der Preis von Bitcoin laut Daten von CoinMarketCap bei über 59.000 US-Dollar. Nach der Bitcoin-Halbierung am 20. April 2024 erlebte die Kryptowährung deutliche Preisrückgänge. Diese Rückgänge wurden noch verstärkt, als sich die Federal Reserve bei ihrer FOMC-Sitzung am 1. Mai gegen eine Zinsanpassung entschied.

Die Standard Chartered Bank warnt Anleger vor möglichen weiteren Preisrückgängen für Bitcoin. Die Bank schätzt, dass sich der Preis von Bitcoin zwischen 50.000 und 52.000 US-Dollar stabilisieren könnte, was einen erheblichen Verlust von über 23.000 US-Dollar gegenüber seinem Höchststand von über 76.000 US-Dollar im März 2024 bedeutet. Diese überarbeitete Prognose steht im Gegensatz zur früheren Prognose der Bank, die vorhersagte, dass Bitcoin bis Ende 150.000 US-Dollar erreichen würde 2024.

Experte: Der Leiter der Devisen- und Digital-Asset-Forschung von Standard Chartered, Geoffrey Kendrick, teilte am Mittwoch mit The Block Erkenntnisse darüber, was dazu führen könnte, dass der Bitcoin-Preis sinkt. Laut Kendrick spielen sowohl allgemeine Wirtschaftstrends als auch kryptobezogene Faktoren eine Rolle. Insbesondere verwies er auf Herausforderungen wie die seit Mitte April umgesetzten verschärften Liquiditätsmaßnahmen in den USA.

„Es ist von großer Bedeutung, über leicht zugängliche Mittel zu verfügen, insbesondere angesichts der derzeit hohen Inflationsraten in den USA und der geringeren Chancen auf Zinssenkungen durch die Federal Reserve. Daher ist Liquidität derzeit von Bedeutung.“

Standard Chartered verwies auch auf die Reihe massiver Abflüsse von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA sowie auf die schwache Leistung von Ethereum-Spot-ETFs in Hongkong, China.

Als Krypto-Investor habe ich einen alarmierenden Trend bemerkt: Am 1. Mai verzeichneten etwa zehn in den USA notierte Spot-Bitcoin-ETFs erhebliche Abflüsse, die sich zusammen auf etwa 563,7 Millionen US-Dollar beliefen. Kendrick verriet außerdem, dass über die Hälfte der Bitcoin-Positionen dieser ETFs derzeit unter Wasser sind. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, sich der Liquiditätsrisiken bewusst zu sein, da sich die Stimmung der Anleger gegenüber digitalen Vermögenswerten ändern könnte.

Der BTC-Preis steigt inmitten des Marktabschwungs auf über 1.000 US-Dollar

Am 2. Mai erlebte Bitcoin einen erheblichen Preisverfall, der dazu führte, dass sein Wert irgendwann unter 58.000 US-Dollar fiel. Im Gegensatz dazu verzeichnete die Kryptowährung seitdem einen Anstieg von über 1,56 %, was zu einem Anstieg von mehr als 1.000 US-Dollar in weniger als 24 Stunden führte.

Mehrere Analysten gehen davon aus, dass der Wert von Bitcoin in diesem Bärenmarkt weiter sinken wird, wobei einige voraussagen, dass der Tiefpunkt noch nicht erreicht ist. Analysten wie Ali Martinez und Michael van de Poppe gehen davon aus, dass es noch einige weitere Preisschwankungen geben wird, bevor sich der Kryptowährungsmarkt stabilisiert. Sobald dies geschieht, steht Bitcoin möglicherweise vor einer zinsbullischen Erholung.

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2024-05-03 18:04